Veloförderprogramm

Das im Herbst 2010 vom Kantonsrat verabschiedete Veloförderprogramm bezweckt, den Anteil des Veloverkehrs am Gesamtverkehr innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erhöhen. Das Förderprogramm entspricht damit den Vorgaben des Gesamtverkehrskonzepts. Dem Veloverkehr soll auf kurzen bis mittleren Distanzen (5 bis 15 km) eine tragende Rolle zukommen, speziell in dicht besiedelten Gebieten und auf Etappen zu den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs.

Für die kantonale Koordinationsstelle Veloverkehr (kurz «KoVe») sind die Gemeinden die wichtigsten Ansprechpartner. Die meisten Massnahmen zur Veloförderung werden dort umgesetzt. Die KoVe unterstützt die Gemeinden und ermutigt sie, Velomassnahmen zu treffen, diese zügig und in hoher Qualität umzusetzen und das Massnahmenspektrum laufend zu erweitern. Dadurch trägt der Kanton zu Lösungen bei, welche die Attraktivität und Sicherheit des Veloverkehrssystems für Velofahrende steigern.