Lohnen sich Veloschnellrouten?

Eine Kosten-Nutzen-Analyse

In Städten und Agglomerationen kann das Velo einen entscheidenden Beitrag zur Lösung wachsender Verkehrsprobleme leisten. Schlüsselelement für ein attraktives Velonetz sind möglichst direkt geführte, unterbruchfreie Velowege. Die «Veloschnellroute» bietet einen Korridor von höchster Hierarchiestufe und bündelt den regionalen Veloverkehr.

Im Fokus: Veloschnellroute Limmattal

Der Regierungsratsbeschluss zum Velonetzplan hält fest, dass die Machbarkeit und ein ausreichendes Kosten-Nutzen-Verhältnis im Veloschnellrouten-Pilotprojekt nachzuweisen ist. Das erste Projekt dieser Art ist die geplante Schnellroute Zürich-Schlieren-Dietikon. Gemeinsam mit der Abteilung Infrastrukturplanung des Amts für Verkehr und dem Tiefbauamt hat die KoVe im 2017 für dieses Pilotprojekt eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellen lassen. Dies ist ein Novum für den Kanton Zürich sowie für die Schweiz.

Flugbild der Wirtschaftszone Limmattal

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Die Veloschnellroute ist volkswirtschaftlich empfehlenswert

Das Ergebnis der KNA (Betrachtungszeitraum 40 Jahre) ist eindeutig: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist selbst dann noch positiv, wenn kein einziger Autofahrer und keine einzige ÖV-Benützerin auf das Velo umsteigen, weil Vorteile wie Zeitgewinn, Bündelung des Veloverkehrs und weniger Unfälle auch dann stark positiv ins Gewicht fallen. Alle Details, weshalb die Veloschnellroute Limmattal volkswirtschaftlich empfehlenswert ist, entnehmen Sie unseren Publikationen.