Netzplanung

Zielsetzung
Ziel der kantonalen Veloförderung ist es, den Anteil des Veloverkehrs am Gesamtverkehr zu erhöhen. Eine zentrale Massnahme ist dabei der Velonetzplan. Er ist ein Novum im Kanton Zürich resp. der ganzen Schweiz und wurde 2015 erarbeitet. Dabei wurde das bestehende Veloverkehrsnetz überprüft und weiterentwickelt. Durch den kantonalen Velonetzplan fand so eine systematische Planung der Veloinfrastruktur im Kanton, in den Regionen und Gemeinden statt.

Planungsmethodik
Erstmals beruht die Planung auf Nachfrage- und Potenzialabschätzungen, welche für einzelne Gemeinden und Zentren erarbeitet wurden. Die Veloinfrastruktur wird im neuen Veloverkehrsnetz in drei Typen unterteilt: Neben- und Hauptverbindungen, Abschnitte für Veloschnellrouten (Pilotprojekte). Attraktive, sichere und ununterbrochene Veloverbindungen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Velo als Verkehrsmittel auf kurzen bis mittleren Distanzen (5 - 15 km) stärker genutzt wird. Nur so wird es eine echte Alternative zu ÖV und MIV (kurz für «motorisierter Individualverkehr»).

Der Hauptfokus der Velonetzplanung liegt auf dem Alltagsverkehr. Pendler auf dem Weg zur Arbeit, Ausbildungsstätte / Sport oder zum Einkauf sind somit die Hauptzielgruppe. Während beim Freizeitverkehr der Weg das Ziel ist, stellt eine Alltagsverbindung primär den Weg zum Ziel dar und verbindet den Ausgangspunkt direkt und sicher mit dem Endpunkt.

2015 wurde der Velonetzplan für den gesamten Kanton erarbeitet. Er löst die Radwegstrategie ab und bildet die Grundlage für die regionalen Richtpläne.

Umsetzung
Für die Umsetzung des Velonetzplans erstellt das Amt für Verkehr 2016 ein kantonsweites Konzept, das die enthaltenen Massnahmen über die nächsten Jahre priorisiert und zu jährlichen Paketen bündelt. 

Kantonaler Velonetzplan inkl. Schwachstellen - Netzhierarchie

Grundlagendokument Velobahnen = Veloschnellrouten