Fachtagung Velonetzplanung

Das Velo wird nur dann vermehrt genutzt, wenn es als interessante Alternative oder Ergänzung zum ÖV und MIV (kurz für «motorisierter Individualverkehr») gesehen wird. Voraussetzung dafür ist eine direkte und unterbruchsfreie Veloinfrastruktur.

Was dies konkret bedeutet und welche Arbeiten erforderlich sind, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde im Rahmen der zweiten Zürcher Velofachtagung diskutiert. Die Veranstaltung zum Thema «Velonetzplanung» fand vergangenen Oktober in Wallisellen statt und richtete sich an die Veloverantwortlichen der Zürcher Gemeinden, Vertreter von Raum- und Verkehrsplanungsbüros sowie Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung, die sich ebenfalls im Umfeld der Veloverkehrsplanung bewegen.

Ziel der Tagung war es, Wissen zu vermitteln sowie Vernetzung und Erfahrungsaustausch auf Gemeindestufe zu fördern. Als zentrale Massnahme aus dem Veloförderprogramm konzentriert sich die Velonetzplanung auf den Alltagsverkehr. Während beim Freizeitverkehr der Weg das Ziel ist, stellt eine Alltagsverbindung primär den Weg zum Ziel dar und verbindet den Ausgangspunkt direkt und sicher mit dem Endpunkt.